Omaha Poker Regeln - Strategien, und Einführung in Omaha Poker

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Omaha Poker POKER SPIELREGELN

Omaha Poker (auch „Omaha High“ genannt) ist eine Pokervariante mit relativ einfachen Spielregeln für zwei bis zehn Spieler. Ziel des Spiels ist es, durch die Kombination von zwei der vier ausgeteilten Pocketkarten und drei der fünf Gemeinschaftskarten die beste Pokerhand zu bilden. Hier die Grundlagen von Omaha Poker:

* Der Kartengeber/Dealer. Die Karten werden von der Position des Kartengebers/Dealers ausgeteilt (englisch „to deal“ = ausgeben, austeilen). Der sogenannte „Dealer-Button“ (eine mit dem Buchstaben „D“ gekennzeichnete Scheibe) zeigt an, welcher Spieler gerade der Kartengeber ist und rückt vor dem Beginn jeder neuen Setzrunde im Uhrzeigersinn weiter. Beim Online-Poker teilt die Software die Karten automatisch an Stelle des Kartengebers aus.

* Pflichteinsätze/Blinds. Um das Spiel zu beginnen, setzt der Spieler links vom Kartengeber den „Small Blind“ (normalerweise die Hälfte des Mindesteinsatzes), und der Spieler links von ihm den Mindesteinsatz, „Big Blind“ genannt. Dadurch wird der Pot eröffnet und so für die anderen Spieler ein Anreiz geschaffen, weitere Einsätze zu tätigen. (Die Pflichteinsätze werden auch „Blinds“ genannt, da sie gezahlt werden müssen, noch bevor die Karten sichtbar sind.)

* Austeilen. Nachdem die Pflichteinsätze gemacht wurden, erhält jeder Spieler vom Kartengeber vier Karten, auch „Pocketkarten“ genannt, die nur für den Spieler sichtbar sind, der die Karten bekommen hat.

* Einsätze. Nachdem alle Spieler ihre vier Pocketkarten erhalten haben, werden die Einsätze gemacht. Als Erster ist der Spieler links vom Spieler an der Reihe, der den Big Blind gesetzt hat. In Abhängigkeit davon, was vorher in der Setzrunde passiert ist, kann ein Spieler ablegen („fold“), schieben („check“), mitgehen, erhöhen („raise“) oder weiter erhöhen („re-raise“, je nachdem, mit welchen Limits und Tischeinsätzen gespielt wird. Eine Spielrunde kann mehrmals um den Tisch laufen, wenn Spieler erhöhen und weiter erhöhen. Sie ist beendet, wenn alle Spieler entweder beim letzten Einsatz mitgegangen sind oder ihre Karten abgelegt haben.

* Der Flop. Als Nächstes kommt der Flop, bei dem drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt auf den Tisch gelegt werden. Darauf folgt eine weitere Runde.

* Der Turn. Beim Turn wird eine vierte Gemeinschaftskarte neben dem Flop aufgedeckt. Danach folgt die dritte Wettrunde.

* Der River. Die letzte Gemeinschaftskarte, die man River nennt, wird neben dem Turn aufgedeckt. Nun folgt die letzte Setzrunde.

* Der Showdown. Nach den Setzrunden kommt der Showdown. Die verbliebenen Omaha Poker Spieler decken ihre bis dahin nur für sie sichtbaren Pocketkarten auf, um die beste Pokerhand (aus fünf Karten) zu ermitteln. Bei Omaha Poker setzt sich eine Hand für jeden Spieler aus zwei seiner Pocketkarten und drei der fünf Gemeinschaftskarten zusammen. Andere Kombinationen sind nicht möglich, d.h. Spieler können nicht wie bei Texas Hold'em alle fünf Gemeinschaftskarten verwenden. Der Spieler mit der stärksten Hand, also der Hand mit der höchsten Wertigkeit, gewinnt den Pot. Falls zwei oder mehr Spieler eine gleichstarke Hand haben, wird der Pot unter diesen Spielern aufgeteilt.

* Die nächste Setzrunde. Nachdem der Pot verteilt wurde, wandert der Dealer-Button (im Uhrzeigersinn) eine Position weiter nach links. Die Spieler links vom neuen Kartengeber setzen die Blinds, so dass die Karten für die neue Runde ausgeteilt werden können.


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